Kiss me Kate mit Dagmar Manzel
 

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Eine »Paula« für Dagmar Manzel

»Wie kaum eine andere Künstlerin schafft es Dagmar Manzel, sich jede Rolle sowohl im Film aus auch auf der Bühne anzueignen und ist immer die Figur, die sie verkörpert.« Dafür wird sie anlässlich der Berlinale am 12. Februar 2017 mit der »Paula« geehrt. Der Journalist und Filmkritiker Knut Elstermann wird die Bronzeskulptur überreichen und auch die Laudatio halten. Der von der IHK Berlin gestiftete Preis des Progress Filmverleihs ging bisher an Katrin Sass, Katharina Thalbach, Henry Hübchen, Michael Gwisdek, Corinna Harfouch, Rolf Hoppe und Manfred Krug.

Dagmar Manzel ist beste Schauspielerin 2016

Dagmar Manzel ist von den Mitgliedern der Deutschen Akademie für Fernsehen für herausragende persönliche Leistungen im Deutschen Fernsehen zur besten Schauspielerin 2016 (“Besuch für Emma”) gewählt worden. Link

Auf der Dreh von Franken-Tatort Nr. 3

Hitze am Set sind die Macher des Franken-Tatort genauso gewohnt wie Regen. Dass aber der Arbeitsplatz so hübsch beblümt ist, erlebt auch ein Filmteam nur selten …

Goldene Kamera / Nominierung als Beste Schauspielerin

»Charmant und tief bewegend präsentierte sich Dagmar Manzel in der Tragikomödie “Besuch für Emma” (Das Erste), in der die Berliner Schauspielerin als einsame Kassiererin brilliert,« so die Begründung der Jury für die Nominierung zur Goldenen Kamera.

Hörbuch »Irgendwo« Agota Kristof

Das von Dagmar Manzel eingelesene Hörbuch erschien anlässlich des 80. Geburtstags von Agota Kristof. Nebenstehend ein Link zur Hörprobe. Link

Hessischer Fernsehpreis 2015

Dagmar Manzel ist für den Preis als beste Schauspielerin nominiert. Die Entscheidung fällt am 16. Oktober.

DER FAUST 2014

Dagmar Manzel erhält den Faust-Preis 2014 für ihre Rolle in “Gift” am Deutschen Theater. Link

Dagmar Manzels Lesung »August« gewinnt Deutschen Hörbuchpreis

Der Audio Verlag erhält den Deutschen Hörbuchpreis 2013 in der Kategorie „Beste Interpretin“ für Dagmar Manzels Lesung von »August« der 2011 verstorbenen Autorin Christa Wolf. Das Hörbuch ist zum ersten Todestag (1. Dezember 2012) im November 2012 erschienen. Die letzte, bislang unveröffentlichte Erzählung widmete sie ihrem Mann Gerhard Wolf zum 60. Hochzeitstag.

Die Begründung der Jury des Deutschen Hörbuchpreises für »Beste Interpretin«:
»Dagmar Manzel ist mit ihrer Lesung von Christa Wolfs kurzer letzter Erzählung »August« ein kleines Meisterstück gelungen. Sie gerät nie in Versuchung, sich in den Vordergrund zu drängen, und doch zeigt sie in diesem Vortrag ganz viel von ihrem herausragenden Können als Sprecherin: Dagmar Manzel schafft es, mit ausgesprochener Sensibilität für den verhaltenen Ton des autobiografischen Textes die geschilderte Episode aus Christa Wolfs Kindheit zum Leuchten zu bringen, ohne jemals in Pathos zu verfallen. Die Geschichte von »August« berührt den Zuhörer damit ganz unmittelbar und intensiv.«

Pressestimmen

Ein grandiose Energiezentrum (Die Welt)

»Sex und Slapstick, Koskys bewährtes Rezept wirkt wieder. Weil sich alle als präzise im Unterhaltungsmechanismus abschnurrende Rädchen drehen, aber auch weil dieser Abend ein grandiose Energiezentrum hat: Dagmar Manzel, vom Operettensonnengott erleuchtet im Moment, in dem sie aus ihrem Arschologen-Sarkophag heraustritt und die Mumien tanzen lässt. … « [Manuel Brug] Link

Königin der puren Lust (Süddeutsche Zeitung)

Die Komische Oper hat eine neue Stufe lustvoller Sinnfreiheit erklommen – und kniet nieder vor Dagmar Manzel. Link

Ein Vulkan von Bühnentier (concerti)

»Eine Besetzungs-Sensation wie einst »die« Massary ist nun auch Dagmar Manzel als alle Grenzen des Cleopatra-Klischees brechendes Luder einer Pharaonin und Vulkan von Bühnentier, das sogar noch Kätzchen Ingeborg als Bauchrednerin ihre Stimme leiht. Überhaupt: Die Manzel kann singen, und wie.« Link

Christa Wolf: Nachruf auf Lebende – Die Zeit

»Manzel gelingt das Kunststück, gleich mehrere Frauen in einer Stimme für uns hörbar zu machen: das Kind, dazu das Mädchen, das fast schon eine junge Frau ist, sowie eine seltsam reife Erzählerin, die aus dem Mund dieses Mädchens spricht. Dagmar Manzels schillernder Klang gewinnt damit hoffentlich neue begeisterte Hörer.« (Die Zeit, 28.8.2014) Link

MENSCHENsKIND in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

»Brillant!«
»Unnachahmlich!« (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Jan Brachmann, 14. Februar 2014) Link

MENSCHENsKIND in der Berliner Morgenpost

»Manzel kann’s. Sie besitzt das Hollaender-Gen …« (Berliner Morgenpost, Jacques Schuster, 10. Februar 2014) Link

Kritik zum Kinostart »Stiller Sommer«

Wer hätte gedacht, dass deutsche Komödien mehr sein können als Zoten oder billige Gags? Reichlich französisch kommt Nana Neuls zweiter Langfilm nach „Mein Freund aus Farö“ (2008) daher und erschafft in bester Besetzung einen leisen subversiven Humor.

»Ein Freund, ein guter Freund«

Ob Schauspielklassiker oder Operette, ob Spielfilm oder Fernsehen – Dagmar Manzel, die viel zu selten in München spielt und singt, ist eine der profiliertesten Schauspielerinnen Deutschlands: Wenn sie irgendwo mitwirkt, dann lohnt es sich, das auf alle Fälle anzuschauen – nur wegen ihr. Das bedeutet: Sie hat Starqualitäten. Aber keine Diven-Allüren, wie sie bei ihrem Liederabend für den Münchner Verein lebensmut in der Veranstaltungshalle unserer Zeitung mit Heymann-, Brecht-/Weill- oder Eisler-Songs bewies (s. Menschen-Seite). Ausgepumpt von einer Vorstellungsserie in Berlin probte sie bei uns dennoch so entspannt wie konsequent mit ihrem Pianisten Tal Balshai und war dann noch zum Gespräch bereit…

»Trägheit, Stolz und Völlerei«

Hier inszeniert der kommende Intendant selbst und lässt in die Zukunft von Berlins drittem Opernhaus, der Komischen Oper, blicken: Barrie Kosky bemüht sich schon vorauseilend um Abgrenzung von den zwei größeren Musiktheaterbühnen der Stadt, plädiert für eine Dramaturgie der ‘Unterhaltung’, für Barockoper und Mozart, für die jüdische Kultur des Showbusiness der Weimarer Republik – für mehr Risiko-Operntheater. Und Kosky zeigt mit den ‘Sieben Todsünden’, dem letzten gemeinsamen Projekt von Kurt Weill und Bertolt Brecht, uraufgeführt 1933 in Paris in der Choreographie Georges Balanchines, wie er die Korrektur verstanden wissen will: als die hohe Kunst der Reduktion. Seine Inszenierung verheißt nur Gutes.

Die Moritat von der doppelten Anna, ein ‘Ballett mit Gesang’, inszeniert Barrie Kosky für nur eine einzige Frau auf leerer Bühne: die souveräne, unbändig präsente Dagmar Manzel.