Kiss me Kate mit Dagmar Manzel
 

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Mein Liederbuch

Das liebevoll editierte Liederbuch enthält die persönliche Auswahl Dagmar Manzels in Noten und Texten, die Namen der Komponisten und Autoren reichen von Friedrich Hollaender bis Mischa Spoliansky, von Walter Mehring bis Bertolt Brecht, ihre Protagonistinnen sind Blandine Ebinger, Lotte Werkmeister, Fritzi Massary und viele andere. Ergänzt wird das Liederbuch mit Abbildungen aus dem Cabaret Berlin der Roaring Twenties. Weitere Informationen beim Insel Verlag. Link

MENSCHENsKIND

Soeben (September 2018) ist die Autobiografie in Gesprächen mit Knut Eltersann als Taschenbuch erschienen. Alle Infos gibt es beim Aufbau Verlag. Link.

Hörbuch des Jahres 2017

Das Requiem für Ernst Jandl ist zum Hörbuch des Jahres 2017 gewählt worden! Die Auszeichnung wird im Rahmen des Deutschen Hörbuchpreises am 6. März 2018 verliehen.

Die Totenklage für ihren im Frühsommer 2000 verstorbenen Gefährten Ernst Jandl hat Friederike Mayröcker in dem ihr eigenen, klar artikulierten Duktus ins Mikrofon gesprochen. Diese leidenschaftliche, aber unsentimentale Hymne auf eine große Liebe hat der Komponist Lesch Schmidt mit Musik für Klavier, Geige, Kontrabass, Tuba, Flöte, Saxophon, Schlagzeug und die Stimme von Dagmar Manzel zu einem Lamento von berückender Intensität verwoben.

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Goldener Vorhang 2016/17

Die Schauspieler Dagmar Manzel und Ulrich Matthes werden mit dem »Goldenen Vorhang« des Berliner Theaterclubs geehrt. Die Mitglieder wählten die beiden Berliner zu den beliebtesten Darstellern der Saison.  Dagmar Manzel erhält die Auszeichnung unter anderem für ihre Darstellungen in Glückliche Tage, Gift (beide Deutsches Theater) und Die Perlen der Cleopatra (Komische Oper Berlin).

Eine »Paula« für Dagmar Manzel

»Wie kaum eine andere Künstlerin schafft es Dagmar Manzel, sich jede Rolle sowohl im Film aus auch auf der Bühne anzueignen und ist immer die Figur, die sie verkörpert.« Dafür wird sie anlässlich der Berlinale am 12. Februar 2017 mit der »Paula« geehrt. Der Journalist und Filmkritiker Knut Elstermann wird die Bronzeskulptur überreichen und auch die Laudatio halten. Der von der IHK Berlin gestiftete Preis des Progress Filmverleihs ging bisher an Katrin Sass, Katharina Thalbach, Henry Hübchen, Michael Gwisdek, Corinna Harfouch, Rolf Hoppe und Manfred Krug.

Dagmar Manzel ist beste Schauspielerin 2016

Dagmar Manzel ist von den Mitgliedern der Deutschen Akademie für Fernsehen für herausragende persönliche Leistungen im Deutschen Fernsehen zur besten Schauspielerin 2016 (“Besuch für Emma”) gewählt worden. Link

Goldene Kamera / Nominierung als Beste Schauspielerin

»Charmant und tief bewegend präsentierte sich Dagmar Manzel in der Tragikomödie “Besuch für Emma” (Das Erste), in der die Berliner Schauspielerin als einsame Kassiererin brilliert,« so die Begründung der Jury für die Nominierung zur Goldenen Kamera.

Hörbuch »Irgendwo« Agota Kristof

Das von Dagmar Manzel eingelesene Hörbuch erschien anlässlich des 80. Geburtstags von Agota Kristof. Nebenstehend ein Link zur Hörprobe. Link

Hessischer Fernsehpreis 2015

Dagmar Manzel ist für den Preis als beste Schauspielerin nominiert. Die Entscheidung fällt am 16. Oktober.

DER FAUST 2014

Dagmar Manzel erhält den Faust-Preis 2014 für ihre Rolle in “Gift” am Deutschen Theater. Link

Dagmar Manzels Lesung »August« gewinnt Deutschen Hörbuchpreis

Der Audio Verlag erhält den Deutschen Hörbuchpreis 2013 in der Kategorie „Beste Interpretin“ für Dagmar Manzels Lesung von »August« der 2011 verstorbenen Autorin Christa Wolf. Das Hörbuch ist zum ersten Todestag (1. Dezember 2012) im November 2012 erschienen. Die letzte, bislang unveröffentlichte Erzählung widmete sie ihrem Mann Gerhard Wolf zum 60. Hochzeitstag.

Die Begründung der Jury des Deutschen Hörbuchpreises für »Beste Interpretin«:
»Dagmar Manzel ist mit ihrer Lesung von Christa Wolfs kurzer letzter Erzählung »August« ein kleines Meisterstück gelungen. Sie gerät nie in Versuchung, sich in den Vordergrund zu drängen, und doch zeigt sie in diesem Vortrag ganz viel von ihrem herausragenden Können als Sprecherin: Dagmar Manzel schafft es, mit ausgesprochener Sensibilität für den verhaltenen Ton des autobiografischen Textes die geschilderte Episode aus Christa Wolfs Kindheit zum Leuchten zu bringen, ohne jemals in Pathos zu verfallen. Die Geschichte von »August« berührt den Zuhörer damit ganz unmittelbar und intensiv.«

Pressestimmen

Ein grandiose Energiezentrum (Die Welt)

»Sex und Slapstick, Koskys bewährtes Rezept wirkt wieder. Weil sich alle als präzise im Unterhaltungsmechanismus abschnurrende Rädchen drehen, aber auch weil dieser Abend ein grandiose Energiezentrum hat: Dagmar Manzel, vom Operettensonnengott erleuchtet im Moment, in dem sie aus ihrem Arschologen-Sarkophag heraustritt und die Mumien tanzen lässt. … « [Manuel Brug] Link

Königin der puren Lust (Süddeutsche Zeitung)

Die Komische Oper hat eine neue Stufe lustvoller Sinnfreiheit erklommen – und kniet nieder vor Dagmar Manzel. Link

Ein Vulkan von Bühnentier (concerti)

»Eine Besetzungs-Sensation wie einst »die« Massary ist nun auch Dagmar Manzel als alle Grenzen des Cleopatra-Klischees brechendes Luder einer Pharaonin und Vulkan von Bühnentier, das sogar noch Kätzchen Ingeborg als Bauchrednerin ihre Stimme leiht. Überhaupt: Die Manzel kann singen, und wie.« Link

Christa Wolf: Nachruf auf Lebende – Die Zeit

»Manzel gelingt das Kunststück, gleich mehrere Frauen in einer Stimme für uns hörbar zu machen: das Kind, dazu das Mädchen, das fast schon eine junge Frau ist, sowie eine seltsam reife Erzählerin, die aus dem Mund dieses Mädchens spricht. Dagmar Manzels schillernder Klang gewinnt damit hoffentlich neue begeisterte Hörer.« (Die Zeit, 28.8.2014) Link

MENSCHENsKIND in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

»Brillant!«
»Unnachahmlich!« (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Jan Brachmann, 14. Februar 2014) Link

MENSCHENsKIND in der Berliner Morgenpost

»Manzel kann’s. Sie besitzt das Hollaender-Gen …« (Berliner Morgenpost, Jacques Schuster, 10. Februar 2014) Link

»Ein Freund, ein guter Freund«

Ob Schauspielklassiker oder Operette, ob Spielfilm oder Fernsehen – Dagmar Manzel, die viel zu selten in München spielt und singt, ist eine der profiliertesten Schauspielerinnen Deutschlands: Wenn sie irgendwo mitwirkt, dann lohnt es sich, das auf alle Fälle anzuschauen – nur wegen ihr. Das bedeutet: Sie hat Starqualitäten. Aber keine Diven-Allüren, wie sie bei ihrem Liederabend für den Münchner Verein lebensmut in der Veranstaltungshalle unserer Zeitung mit Heymann-, Brecht-/Weill- oder Eisler-Songs bewies (s. Menschen-Seite). Ausgepumpt von einer Vorstellungsserie in Berlin probte sie bei uns dennoch so entspannt wie konsequent mit ihrem Pianisten Tal Balshai und war dann noch zum Gespräch bereit…

»Trägheit, Stolz und Völlerei«

Hier inszeniert der kommende Intendant selbst und lässt in die Zukunft von Berlins drittem Opernhaus, der Komischen Oper, blicken: Barrie Kosky bemüht sich schon vorauseilend um Abgrenzung von den zwei größeren Musiktheaterbühnen der Stadt, plädiert für eine Dramaturgie der ‘Unterhaltung’, für Barockoper und Mozart, für die jüdische Kultur des Showbusiness der Weimarer Republik – für mehr Risiko-Operntheater. Und Kosky zeigt mit den ‘Sieben Todsünden’, dem letzten gemeinsamen Projekt von Kurt Weill und Bertolt Brecht, uraufgeführt 1933 in Paris in der Choreographie Georges Balanchines, wie er die Korrektur verstanden wissen will: als die hohe Kunst der Reduktion. Seine Inszenierung verheißt nur Gutes.

Die Moritat von der doppelten Anna, ein ‘Ballett mit Gesang’, inszeniert Barrie Kosky für nur eine einzige Frau auf leerer Bühne: die souveräne, unbändig präsente Dagmar Manzel.