Dagmar Manzel
 

Hörbücher/CDs

Sabina van der Linden-Wolanski: Drang nach Leben. Erinnerungen einer Holocaust-Überlebenden

»Van der Linden-Wolanski … nimmt kein Blatt vor den Mund. Dagmar Manzel liest die Erinnerungen behutsam, teilweise mit brüchiger Stimme, aber nie pathetisch.« taz

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Esther Kinsky: OpOs Reise

Mit dem Einsetzen der Herbststürme brechen die Pilotwale jedes Jahr von Schottland in Richtung Süden auf. Dem engen Verband der Wale, die füreinander sorgen, gehört auch der alte und weise OpO an, der viele Jahre allein durch die Meere geschwommen ist – erzählt von Dagmar Manzel. Musik von Max Nagl.

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Agota Kristof: Irgendwo

Kurze Prosastücke, in denen sich Exil, Entwurzelung und Einsamkeit spiegeln. Sie handeln von der Suche nach einem verlorenen Glück, von der Hoffnung auf bessere Zeiten, von Resignation. Tiefschwarz, lakonisch und gnadenlos im Blick auf die Welt und das eigene Ich – gelesen von Dagmar Manzel.

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Sacha Batthyany: Und was hat das mit mir zu tun?

»… ein großartiges Essay über die Gegenwart der Vergangenheit.« Der Spiegel – als Hörbuch mit Barnaby Metschurat, Dagmar Manzel, Corinna Kirchhoff

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Marquis de Sade

Die Philosophie im Boudoir

Inszenierte Lesung mit Dagmar Manzel, Lilith Stangenberg, Ulrich Noethen, Jens Harzer

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Thomas Hettche

Pfaueninsel

Es mutet an wie ein modernes Märchen, denn es beginnt mit einer Königin, die einen Zwerg trifft und sich fürchterlich erschrickt …
Argon Hörbücher

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hr2 Hörbuchbestenliste

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»MENSCHENsKIND«

Dagmar Manzel singt Friedrich Hollaender

»Diese Lieder sind mir so nah, als würden sie neben mir sitzen«, sagt Dagmar Manzel über die Musik von Friedrich Hollaender, einem der bedeutendsten Revue- und Kabarettkomponisten im Berlin der 1920er und 30er Jahre. Nicht zuletzt durch seine beiden Chansons aus dem Film Der blaue Engel mit Marlene Dietrich (Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt und Ich bin die fesche Lola) erlangte Friedrich Hollaender Weltruhm.

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»Prozess der Marquise von Brinvillier» «Geschichte der Marquise von Gange«

Friedrich Schiller als Autor von Krimis? Kaum zu glauben aber wahr! Schiller war von den «Berühmten Rechtsfällen» des grossen französischen Chronisten Gayot de Pitaval gleicherweise fasziniert wie erschüttert. Er veröffentlichte in der Folge eine vierbändige Auswahl dieser «gerichtlichen Fälle, die dabei noch den Vorzug der historischen Wahrheit voraus haben».

Von diesem wenig bekannte Werk des grossen deutschen Dichters erscheinen hier erstmals zwei der „schröcklichsten“ Geschichten als Buch und Hörb: Der Prozess der mehrfachen Mörderin Marquise von Brinvillier und die Geschichte der vergifteten schönen, tugendhaften und reichen Marquise von Gange. Hintertreppen Geschichten? Mehr: Die Wahrheit, und nichts als die (historische) Wahrheit!

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»Plautus im Nonnenkloster«

«Bei den Waden der Mutter Gottes» lästert das bauernschlaue Brigittchen von Trogen, «Was ist das Gewissen?», fragt der nicht weniger durchtriebene Humanist Poggio Bracciolini.

C.F. Meyers meisterhaftes «Novellchen» verbindet Wunderglauben, Betrug und Raub mit einer herzerfreuenden Liebesgeschichte und dem welthistorischen Ereignis des Konzils von Konstanz. Seinen meist düsteren Stoffen steht hier eine Geschichte voller Humor und feiner Ironie gegenüber, «kurzweilig und erbaulich, voll Witz, Pathos und Schelmerei», wie der von der Erzählung bezauberte Herausgeber der «Deutschen Rundschau» schrieb.

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»Nachruf auf Lebende«

1971 schreibt Christa Wolf erstmals sehr persönlich über ein Thema, das sie ihr Leben lang begleitet: Die dramatische Flucht ihrer Familie aus Landsberg an der Warthe im Januar 1945. Aus der Perspektive einer Fünfzehnjährigen beschreibt sie das Trauma und bietet auch ungeschönt Einblicke in das Leben ihrer Familie: Die dominante Mutter als Mittelpunkt der Familie, die das Offensichtliche ignoriert – die beunruhigenden Nachrichten von der Front und die Flüchtlingsströme aus dem Osten. Bis zu jenem Wintermorgen, an dem plötzlich vollgestopfte Säcke im Flur stehen und auch die Mutter begreift, dass ein Bleiben unmöglich ist.

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»Ich bin ein Wesen leichter Art«

Dagmar Manzel singt Theaterlieder.
Erhältlich im Kulturkaufhaus Dussmann, Berlin.

»Irgendwo auf der Welt«

Dagmar Manzel singt Lieder von Werner Richard Heymann

»Sie kennen mich nicht, aber Sie haben schon viel von mir gehört«. So stellte sich Werner Richard Heymann seinem Publikum oft vor und spielte dann bekannte Melodien wie “Das gibt’s nur einmal” oder “Ein Freund, ein guter Freund”.
Erhältlich im Kulturkaufhaus Dussmann, Berlin.

»Der Hals der Giraffe«

Judith Schalansky

Anpassung ist alles, weiß Inge Lohmark. Schließlich unterrichtet die schrullige Lehrerin seit mehr als dreißig Jahren Biologie. Dass ihre Schule in vier Jahren geschlossen werden soll, ist nicht zu ändern in der schrumpfenden Kreisstadt im vorpommerschen Hinterland fehlt es an Kindern. Lohmarks Mann, der zu DDR-Zeiten Kühe besamt hatte, züchtet nun Strauße, ihre Tochter Claudia ist vor Jahren in die USA gegangen und hat nicht vor, Kinder in die Welt zu setzen. Alle verweigern sich dem Lauf der Natur. Als die Lehrerin beginnt, Gefühle für eine Schülerin zu entwickeln, gerät ihr biologistisches Weltbild ins Wanken.

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»August«

Christa Wolf

Mottenburg nennen die Patienten ihre Lungenheilstätte, in der alle dieselbe Krankheit haben Tuberkulose. Einer von ihnen ist der achtjährige August, der seine Mutter auf der Flucht aus Ostpreußen verloren hat und selbst verloren wäre, gäbe es da nicht Lilo. Lilo ist siebzehn, sie ist schön und sie wagt es, sich mit der Oberschwester anzulegen.
Christa Wolf schildert eine Kindheit voller Entbehrungen, aber auch Momente des Glücks. Die letzte, bislang unveröffentlichte und autobiographische Erzählung der Autorin knüpft an ihren Roman “Kindheitsmuster” (1976) an. Sie ist in liebender Verbundenheit ihrem Mann Gerhard Wolf gewidmet

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»Dubliner«

James Joyce

Die 15 frühen Meistererzählungen, mit welchen James Joyce der irischen Hauptstadt einen Platz auf der literarischen Weltkarte sicherte, werden hier von sechs der prominentesten deutschen Sprechern gelesen. Die Erzählungen begleitet von einem Essay von Fritz Senn und einem ausführlichen Kommentar.Es lesen Ulrich Matthes, Christian Brückner, Dagmar Manzel, Gerd Wameling, Stefan Kaminski, Eva Mattes

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»Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat«

Henry David Thoreau veröffentlichte 1849 aus Protest gegen die amerikanische Eroberungs- und Sklavenpolitik den Essay “Civil Disobedience”. Der Text ist ein zeitlos gültiges Pamphlet – scharfzüngig und ironisch, kompromisslos in den Thesen und gleichzeitig von großer poetischer Kraft.

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